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Freitag, 9. Oktober 2015

No 811, Guardian original, zärtlich zitronig



No. 811
07.10.2015









Warum ich das Seife Sieden so mag..... oder warum diese Seife skandalös ist


aber ich sollte lieber mal von vorne beginnen. Seit etlicher Zeit ärgere ich mich bei meinen Seifen über ein Phänomen, das die liebe Claudia sehr treffend als "Schneide-Akne" bezeichnete. Das sind kleine Hübbelchen oder Knübbelchen, die entstehen, wenn ich mit dem Drahtschneider meine Seifen schneide. Diese kleinen Unebenheiten, die beim ersten Anwaschen, oder nach dem Polieren des Seifenstücks vollständig verschwinden erregen immer wieder meinen Unwillen .
Lange schon probiere ich herum und versuche ihnen auf die Spur zu kommen, ich habe diverse Inhaltstoffe eliminiert und variiert, Vorgehensweisen verändert. Gestern dann habe ich meinen inneren Schweinhund überwunden, und mein Seifenkind nicht zum Anschubsen der Gelphase in den Ofen geschoben, sondern das Thema Geduld zum Motto ernannt.
Meine eingefüllte Seife kam auf/in? die kühlste Kachelofenecke, dort herrscht eine Temperatur von 30-45°C, je nach dem wie lange das Schüren des Ofens (1x täglich) her ist. Dort habe ich sie 19 Stunden belassen, da sie mit stark reduziertem Wasseranteil gerührt wurde, kann sie nicht gegelt haben (die Gelphase tritt in diesem Fall meist erst bei ca 70°C+ Ofentemperatur auf) , ich habe auch immer wieder gefühlt, sie wurde nicht weich, und die Oberfläche hat sich nicht verändert.
Heute Morgen beim Ausformen habe ich nicht schlecht gestaunt, die Schnittkanten sind tatsächlich ohne "Schneide-Akne" aber noch niemals hatte ich solch extreme Glycerinflüße. Die einzige extra Flüssigkeit war in meiner Kaolincreme, das waren sage und schreibe 12gr, allerdings natürlich im Zusammenspiel mit TiO² (3 gr)

einige These lassen sich, meines Erachtens aus dieser Seife Ableiten:
  • es gibt noch deutlich mehr, als nur mit oder ohne Gelphase, zwischendrin liegen durchaus auch noch unerforschte Welten
  • Glycernflüße entstehen durchaus nicht erst mit der Gelphase
  • Schneide-Akne scheint tatsächlich, bei Seife mit niedrigem (ca 20%) Wassergehalt durch die Gelphase begünstigt zu werden

Donnerstag, 1. Oktober 2015

No. 809, Olivia extra glatt, Sandelholz




No. 809
01.10.2015

der Versuch eine möglichst glatte und dennoch feste Seife zu formulieren
mit relativ wenig  Stearinsäure, weder pur noch in Form von einer Butter
dafür 7% Wachse und etwas Myristinsäure, die für besonders glatte Textur sorgen sollten
zusätzlich als Extra 3% Rizinus, welches auch der Seife eine extra Glätte vermachen möge

und tatsächlich, die Seife ist betörend glatt
allerdings hat es nicht ganz und gar vor der "Schneide-Akne" geschützt
und der Schaum ist zwar üppig, aber großblasig und es fehlt die übliche dicke Cremigkeit im Schaum, was aber nicht weiter überraschend ist


eine leicht überhitze Oberfläche.... die Seife hatte es recht eilig mit der Verseifung


die Seife war sehr angenehm zu stempeln






Mittwoch, 30. September 2015

No. 808 ReiBu, Ginko


No.808
30.09.2015

heute habe ich mich nochmal auf einen höheren Wasseranteil eingelassen, insgesamt waren es etwa 30% in Bezug auf die GFM
auch 6% Sole waren mit an Bord
das war fast 10% mehr als ich in der letzten Zeit immer benutzt habe, da auch noch 5% Creme Cuisine Coco mit im SL waren

aber es hat nicht geholfen, 
Claudia gab mir den Hinweis, sie seifelt fast immer mit 30% Wasser für die Lauge
und hat eignetlich nie Hubbelchen auf der Seife, die bei mir beim Schneiden mit dem tank fast immer entstehen

mir kam heute der Gedanke, die Drähte vom Schneider könnten einfach zu locker sein...
vor dem nächsten Schneiden werde ich die Drähte mal etwas straffer spannen





Montag, 28. September 2015

No. 805 806 807 Olivia Reibu, Blutmontag Seifeln....

No. 805, 806 und 807
28.09.2015

ich musste drei mal ran...bevor mein Seifeln am Blutmontag zu Erfolg führte

Klappe die erste, oder "warum ist die Form nicht voll?"





eine spröde, bizzelnde Seife, ich hatte ein Öl falsch abgewogen...
die ist definitiv für die Tonne
aber auch hier sieht man die Glyzerinflüsse, die ich mit Claras Methode hervorgerufen habe

Klappe die zweite, oder "ob das PÖ Amazonia wohl brav ist?"









nein, es war nicht brav, das Parfumöl...
aber sogar hier sind die Glycerinflüsse zu sehen

und Klappe die dritte, oder "jetzt muss es aber gut gehen!"













diese war brav !!!



hier nochmal alle drei beisammen





No. 804, Olivia ReiBu, ghost swirl


No. 804
25.09.2015

ohne Duft und Farbe
der swirl entsteht nur durch verschieden große Wasseranteile

Info dazu 
auntieclaras







am 05.Mai 2017
schaut der ghost-swirl noch nahezu aus wie am ersten Tag....



Sonntag, 27. September 2015

Blutmondfinsternis

Mondfinsternis mit Blutmond
28.09.2015


leider gab es hier eine Wolkendecke, die nur zwischendurch ein zwei mal einen kurzen Blick gewährte...